2010

RENNBERICHT
18.04.2010 Kellerwald Bike Marathon, Gilserberg

GÃŒnter und Sascha mit GlÃŒck im UnglÃŒck im Kellerwald
Der Naturpark Kellerwald rief am vergangenen Wochenende ÃŒber 900 ambitionierte Mountainbiker an den Start des nunmehr 13. Kellerwald Bikemarathons. Vom Team Firebike Drössiger dabei waren GÃŒnter Reitz sowie Sascha Heinke um ÃŒber 120 Km ihre Ausdauer unter Beweis zu stellen. Nach einer kleinen EinfÃŒhrungsrunde ging es wie jedes Jahr hinein in den ersten langen Schotteranstieg im Wald. Bereits dort zog sich das Fahrerfeld weit auseinander, denn vorn machten die beiden NiederlÀnder Ramses Bekkenk und Bram Rood das Tempo. Auf Platz 3 liegend brachte Sascha den ersten Berg hinter sich und fuhr als FÃŒhrender in den steilen Wiesenanstieg bei Schönstein. Dort konnte er durch das hohe Tempo zusammen mit den beiden NiederlÀndern, Roland Golderer (Texpa Simplon) und C. Kreuchler (Germina) ein Loch zu den Verfolgern reisen. GÃŒnter kÀmpfte wenige Sekunden dahinter in einer der groÃ?en Verfolgergruppen, umringt von vielen Fahrern der 80 Km – Strecke. Im ersten Singletrail bekam Rood einen Defekt, sodass die Gruppe um Sascha von da an zu viert unterwegs war. In einer der darauffolgenden Abfahrten ging Sascha leider heftig zu Boden und schlug hart mit dem Kopf auf. So verlor er den Anschluss an die Spitzengruppe. Auch auf den folgenden langen Geraden konnte er den Anschluss allein nicht wiederherstellen. GÃŒnter fuhr zu dieser Zeit sein eigenes Tempo konstant weiter und lies sich nicht auf unnötige PositionskÀmpfe im Feld ein. Nach einsetzenden leichten Kopfschmerzen sowie leichtem SchwindelgefÃŒhl stieg Sascha Mitte der zweiten Runde aus dem Rennen aus um kein unnötiges Risiko einzugehen. GÃŒnter unterdessen spulte mit konstant hohem Tempo seine Kilometer ab und konnte so Fahrer um Fahrer ÃŒberholen. Auch von einem massiven Kettenklemmer an einem SteilstÃŒcke der Strecke lies er sich nicht aus dem Konzept bringen und ÃŒberquerte nach 5:17:30 h auf Rang 4 seiner Altersklasse die Ziellinie. Nach seiner ErkÀltung kann er somit optimistisch auf das anstehende Rennen in Sundern blicken.
An dieser Stelle nochmal vielen Dank an den Hersteller Cratoni, welcher das Team Firebike Drössiger in diesem Jahr mit Radhelmen ausrÌstet. Das Modell Terron, welches die Teamfahrer tragen, hat Saschas Kopf erstklassig vor Schlimmeren bewahrt! (leider ist der Helm jetzt nicht mehr zu gebrauchen)
(Quelle: Sascha)