2010

RENNBERICHT
14.08.2010 Ischgl Ironbike, Ischgl

Firebiker auf dem Podium
Ein hochkarÀtiges Zweitagesevent lockten Birgit und Marco hinter die Landesgrenze nach Ischgl. So stand am Freitag ein Citysprint durch die Innenstadt der Skimetropole in �sterreich auf dem Programm, was aber leider aufgrund starker RegenfÀlle und rutschigen Abfahrten durch die Gassen Ischgls gestrichen wurde. Marco war natÌrlich sehr enttÀuscht, wollte er doch hier auf seiner Paradedisziplin erneut ganz vorne mitfahren. Nun konzentrierte er sich voll auf die Marathonveranstaltung, wo auch Birgit an den Start ging. Hierbei konnten die Teilnehmer noch wÀhrend der Fahrt zwischen den WettkampflÀngen von 27, 48 und 79 km wÀhlen. Neben dem Niederschlag machte sich auch das GerÌcht breit, dass am zweiten Anstieg, der auf 2800m fÌhrte, knöchelhoher Schlamm auf saubere Radtrikots wartete.
Nach einem Start aus den hinteren Reihen des knapp 900 Mann starken Fahrerfeldes dauerte es einige Minuten bis Marco zur Spitze des Feldes um Marathonweltmeister Alban Lakata aufschlieÃ?en konnte. Bis zum ersten Anstieg war das Tempo sehr schnell und die Fahrweise dementsprechend unruhig. Schnell lichteten sich jedoch die PlÀtze als der WM Zweite Celestino der Spitzengruppe sein Tempo aufzwang. Bis kurz vor Ende der Bergspitze konnte Marco den Anschluss halten und versuchte auf der Abfahrt und am nÀchsten Anstieg das entstandene Loch nicht gröÃ?er werden zu lassen. â??Nach dem letzten schlammigen und anspruchsvollen Downhill konnte ich mit zwei weiteren Fahrern eine Verfolgergruppe grÃŒnden. Wir lieÃ?en es auf der Abfahrt von GaltÃŒr nach Ischgl richtig krachen und konnten den RÃŒckstand auf die FÃŒhrenden bis auf wenige Sekunden einschmelzenâ??, so Marco. In Ischgl angekommen, konnten sich die Fahrer an einer Streckenteilung entscheiden, ob sie mit dem Zieleinlauf nach 27 km das Rennen beendeten oder die mittlere sowie groÃ?e Runde bestreiten wÃŒrden. Nach einer Fahrzeit von 1:05 h bog Marco als souverÀner Sieger der Kurz-Strecke mit gutem Vorsprung zum Zweitplatzierten auf die Zielgerade.
Bei Birgit lief es nicht ganz so gut, denn sie hatte mit Magenproblemen, die sich zu Hause dann als Magen-Darm-Grippe entwickelten, zu kÀmpfen. Dennoch ging nahm sie die klassische Iron-Bike Strecke in Angriff. Die Gro�e Runde war mit 79 Kilometern und 3820 Höhenmetern in weiten Teilen extrem anspruchsvoll, sowohl technisch als auch konditionell.
Nach 5:40,52 Stunden fuhr sie als Drittplatzierte ins Ziel.