2010

RENNBERICHT
26.09.2010 Deutsche Meisterschaft Marathon, Biebertal

Birgit wird Vize-Meisterin
Im Rahmen des 4. DÃŒnsberg MTB Marathon wurde in diesem Jahr die Deutsche Meisterschaft ausgetragen.
Auf die deutsche Marathon-Elite wartete in Biebertal bei Gie�en eine technisch ausgesprochen anspruchsvolle Strecke, die zu gro�en Teilen von technischen Singletrails geprÀgt war. Besonders die steilen Passagen am Fu�e des DÌnsbergs zogen zahlreiche Schaulustige an.
Alle drei Marathon-Fahrer vom Firebike-Drössiger Team waren am Start, wobei Birgit zu den Favoritinnen bei den Damen zÀhlte.
Die Damen gingen um 9 Uhr (25 Min. vor den Herren) auf die 86 km lange Strecke mit 2130 Höhenmetern. Gleich nach dem Start wurde Tempo gemacht und Birgit reihte sich an Position 2 ein, um bei möglichen Angriffen schnell reagieren zu können. Schnell hatte sich eine Spitzengruppe gebildet, die Birgit nach einem Kettenklemmer leider ziehen lassen musste. Bei der darauf folgenden Aufholjagd stÌrzte sie, hatte aber wenig spÀter den Anschluss wieder hergestellt. Ihre 2. Position musste sie nun nur noch einmal abgeben, als Elisabeth Brandau sie in einer Trailpassage Ìberholte. Wenig spÀter, am folgenden Anstieg Ìberholte Birgit sie wieder, konnte einen Vorsprung rausfahren und sah dann auch schon Sabine Spitz vor sich. In den nachfolgenden Trails verlor die Firebikerin wertvolle Sekunden gegen die erfahrene Cross Country Spezialistin Spitz. Den Titel der Deutschen Vize-Meisterin sicherte Birgit Söllner sich verdient nach 4:18,08h mit nur 1min, 19 sek. Abstand zur Siegerin und Ìber 10 Minuten RÌckstand zur Drittplatzierten.
WÀhrendessen kÀmpften Sascha in der Elite – und GÃŒnter in der Masters 2 Klasse noch um gute Platzierungen.
StÀndige PositionskÀmpfe zwangen GÌnter zu hÀufigem Tempowechsel und er fuhr besonders auf den letzten Kilometern stark am Limit, so dass er nach den 107 Kilometern und 2740 Höhenmetern völlig verausgabt als 6. seiner Klasse die Ziellinie Ìberquerte.
Sascha, der sich in der ersten Runde noch in einer starken Verfolgergruppe aufhielt, musste spÀter rei�en lassen und in der zweiten Runde seinen eigenen Rhythmus finden. Nach 4:59,47h fuhr Sascha an Position 24 der Elite Klasse durch das Ziel.