24.08.2014 SKS-Bike-Marathon „Rund um Zierenberg“

Zierenberg_Mathias

Großartiges Rennen für Mathias + Günter

Regen auf der Anfahrt und 8 Grad am Startort, so empfing Zierenberg die beiden Firebiker Günter und Mathias. Beide hatte sich für die Langstrecke von 106KM gemeldet.
Um die Herausforderung komplett zu machen gesellte sich in der Startaufstellung neben Bram Rood auch noch Seriensieger Christian Kreuchler dazu.
Während des Rennens blieben die Fahrer von Niederschlag verschont und Christian Kreuchler zog bereits am ersten langen Berg das Feld auseinander, so dass sich mit ihm schnell eine Spitzengruppe mit Mathias und Bram bildete.
Für Mathias sollte es das erste Rennen über vier Stunden werden und so hielt er sich zu Beginn zurück um mit seinen Kräften zu haushalten.
In den ersten langen Downhill ging Mathias als Erster und hatte so seine Mühe mit dem komplett aufgeweichten Boden, was Günter später treffend als „abfahren wie beim surfen“ bezeichnete.
Noch mehr Probleme mit dem tiefen Boden hatte Kreuchler, der das Rennen nicht beendete, so dass Mathias und Bram Rood an der Spitze ein Duo bildeten.
Einige Male musste Mathias nach den Abfahrten die Lücke zu Rood schließen und so schwante ihm Böses, als man sich in die zweite Runde begab, befürchtete er doch dass die Strecke weiter durchgewalkt worden war.
Zum Glück war die Spur etwas getrocknet und der Schlamm z.T. beiseitegefahren. So sparte Mathias sich alle Aufholjagden, verpflegte sich gut und attackierte 20 Minuten vor dem Ziel am letzten langen Schotteranstieg. Er konnte sich schnell absetzen und den Versprung ins Ziel retten und so den ersten Sieg über Bram Rood (KMC-Mitsubishi-Koga) perfekt machen. Dritter wurde 11 Minuten dahinter Sebastian Mordmüller (Focus-Rapiro Racing). (Bericht: Mathias)

Günter ging seinen Start erst einmal etwas verhaltener an und sortierte sich, oben angekommen, in einer Vierergruppe ein, aus der er sich wenig später in der Abfahrt wieder absetzen konnte. Nachdem er noch einen Fahrer überholte, welches es ein einsames Rennen für ihn, was aber aufgrund der Streckenbeschaffenheit hohe Konzentration erforderte. Ohne Zwischenfälle überholte er noch weitere zwei Fahrer und dominierte am Ende, nach schlammigen 4:49h wieder einmal die Masters Kategorie.