13.09.2014 VulkanBike Eifel-Marathon, Daun

SIEG für Mathias

Knapp 350 Biker finishten allein auf der Ultra Distanz über 100km und 2300 Höhenmeter, unter ihnen Karl Platt, der Deutsche Meister Tim Böhme, Sabine Spitz und natürlich unser Langstreckenspezialist Peter.

Der Start verlief ruhig, so das sich eine große Spitzengruppe bildete. Als es bei Kilometer 50 in einen kurzen Singeltrailanstieg ging, schrumpfte die Spitzengruppe auf sieben Fahrer zusammen. Leider wurde Peter von einem übermütigen belgischen Fahrer bei der Einfahrt in diesen Trail überholt und abgedrängt, um anschließend das Tempo der Bulls Jungs nicht mitgehen zu können. Als er Peter dann wüst aufforderte, das Loch zu schließen, leistete dieser erst einmal keine Führungsarbeit; Bram Rood wartete auf Ramses und der Belgier schimpfte immernoch… Am nächsten Berg setzte Peter sich von der Verfolgergruppe ab. Den Abstand zur Spitzengruppe konnte Peter dann aber leider alleine nicht schließen. Aber trotzdem… er machte ordentlich Tempo. Der Abstand zum Sieger betrug im Ziel nur etwas mehr als zwei Minuten. Seine Zeit: 3:29,06h Platz 3 AK / Platz 4 Gesamt!

Mathias nahm die Marathon Distanz mit 85km in Angriff.
Bei leicht geänderter Streckenführung wurde es am ersten Uphill-Singletrail etwas unübersichtlich, da man in das Feld der Langstrecke auffuhr. Geoffry Maess (BEL) nutzte dies, um sich vom Feld zu distanzieren. Mathias folgte ihm und so bildete sich das Führungsduo. Maess fuhr jede Sekunde auf Druck und nur in den steilen Anstiegen fühlte sich der Firebiker etwas im Vorteil. Trotz sämtlicher Beteuerungen des Belgiers, ihn bei gemeinsamer Weiterfahrt gewinnen zu lassen, nutzte Mathias seine Chance und setzte sich im Gewühl der Kurzstreckler ab.
Er gewann das Rennen mit einer Minute Vorsprung.

Günter, der auf die Halbmarathon Distanz über 60km ging, erwischte einen guten Start und sortierte sich in die 10-köpfige Spitzengruppe ein. Die Gruppe zerfiel als man auf die 85km Distanz auffuhr. Dann, etwa bei Kilometer 36, hat sich die Gruppe um Platz 3 mit Günter an einem Abzweig verfahren. Das kostete Günter wertvolle Zeit und einen Platz auf dem Treppchen. Am Ende reichte es nur noch für Rang 11.