26.06.2016, 7. MTB am Rursee Marathon, Einruhr

FIREBIKE-Triple-SIEG beim MTB am Rursee in Einruhr

Beim diesjährigen MTB-Marathon am Rursee in Einruhr räumten die Fahrer vom Team Firebike Drössiger alles ab!

Bereits am Samstagabend sprintete Luca Buschmans beim Eliminator Sprint auf Platz 2. Der gesteckte Kurs war aufgrund des Regens, der erst kurz vorher aufhörte, sehr schwierig zu fahren und setzte die Beherrschung des eigenen Bikes voraus. Buschmans meisterte dies bestens.

Bereits zum 7. Mal fand am Sonntag der Marathon statt. Insgesamt drei unterschiedlich Streckenlängen wurden auch von den Fahrern des Firebike Rennstalls in Angriff genommen.

Robert Mennen, Mathias Frohn, Luca Buschmans und Günter Reitz nutzten die Veranstaltung, um weitere Wettkampf-Kilometer in Vorbereitung auf die bevorstehende Deutsche Meisterschaft zu sammeln.

Morgens um halb 10 startete als erstes die Langdistanz über 95km und 2320 Höhenmeter. Robert Mennen musste mit starker niederländischer Konkurrenz rechnen, da gleichzeitig die niederländische Meisterschaft ausgetragen wurde. Am Ende eines taktisch klugen Rennens profitierte Mennen von seinen Erfahrungen fuhr nach 3:55h mit knapp zwei Minuten Vorsprung als Sieger über die Ziellinie.

Mathias Frohn und Günter Reitz nahmen die Mitteldistanz über 67km unter die Stollen. Der Berufsfeuerwehrmann und Vorjahressieger Frohn dominierte das Feld und fuhr den 2. SIEG für das Roetgener Team Firebike-Drössiger an diesem Tag nach Hause. Günter Reitz belegte Rang 2 der Masters 3.

Auf Kurzdistanz triumphierte der Aachener und Vorjahreszweite Luca Buschmans. Nach einem souveränen Rennen gewann er mit 5 Minuten Vorsprung zum Zweitplatzierten.

Peter Hermann, der verletzungsbedingt nicht beim Heimatrennen des Teams starten konnte, siegte eine Woche zuvor beim Internationalen UCI World Series Marathon (höchste Kategorie), dem Malevil Cup in CZE. Auf einer fahrtechnisch schwierigen Strecke setzte er sich gegen die internationale Konkurrenz durch.

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…und hier noch die Eindrücke von Mathias, Günter und Luca:
Im Rahmen des Rennens wurde auch die Deutsche Feuerwehr Meisterschaft im MTB ausgetragen. Ich startete auf der 67KM Runde mit 1600hm. Die aus den Vorjahren bekannte und bewährte Strecke war zwar durch das unbeständige Wetter der Vortage zum Teil sehr tief und schwer zu fahren; größtenteils zeigten sich die Trails und Wege durch den felsigen Untergrund aber wetterresistent und waren gut zu bewältigen. Auf dem ersten flachen KM zog Teamkollege Hans-Jürgen das Feld in die Länge und ich übernahm an der ersten Steigung die Führung.
Nach dem zweiten Berg (hoch nach Eicherscheid) fuhr ich dann in Führung liegend alleine und siegte schließlich in 2:52h vor Christian Mießen und Nick van den Heuvel. (Mathias)
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Samstags zuerst Eliminator. Bis kurz vor Rennanfang hats geregnet und einige zugesagte Starter sind nicht gekommen. Also bin ich kurzfristig eingesprungen, um das Starterfeld etwas zu komplettieren. Also kurze Vorbelastungen vorm Marathon sonntags und vor allem nix riskieren. Im Viertelfinale war Schluss für mich als „alter“ Sprinter. Gewonnen hat Christian Mießen vor unserem Luca.
Sonntags dann mit Robert auf 95km, Luca auf 39km, Mathias und mir auf 67km beim Heimmarathon. Eindeutiges Ziel war alle 3 Strecken zu gewinnen und Robert, Mathias und Luca haben das auch deutlich erfüllt. Bei mir gings auch einigermaßen mit Platz 7 Gesamt und 2ter Sen3. Ich war zunächst in der 4er Gruppe um Platz 4, die ich aber nach 30km viel zu früh hab ziehen lassen müssen. Bis zu Ende bin ich dann allein gefahren und hab zum Schluss noch Glück gehabt, denn mit nem schleichender Plattfuß vorn bin ich, ohne einen Platz zu verlieren, fast auf der Felge in 3:06h ins Ziel gerollt. (Günter)
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Ich konnte wie im Jahr zuvor einen zweiten Platz beim Eliminator Sprint heraus fahren, aber der Fokus lag auf Sonntag… !
Bei bestem Wetter erfolgte 20 Minuten nach dem Start der Mitteldistanz der Startschuss der Kurzstrecke. Das Tempo war am Anfang sehr langsam und keiner wollte vorne das Tempo vorgeben. Am zweiten steileren Anstieg zog ich das Tempo etwas an und hatte direkt eine Lücke hinter mir. Eigentlich hatte ich nicht vor zu probieren, alleine wegzufahren, aber da es sich so ergab, blieb mir nichts anderes übrig. Kurze Zeit später fingen die vielen Überholungen der langsamen Mitteldistanz-Fahrer an, was sehr viel Kraft kostete. Dank einer guten Renneinteilung konnte ich meinen Vorsprung weiter ausbauen. Am Ende fuhr ich circa fünf Minuten vor dem Zweitplatzierten Artur Oepen ins Ziel. (Luca)
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