30.06.-02.07.2018 Bike Adventure, Szklarska Poreba, Polen

30.06.2018 1. Etappe Bike Adventure, Szklarska Poreba, Polen
Die erste Etappe führte über 66km mit 1900hm durch das Riesengebirge. Ich startete in der Pro Kategorie, welche 5 min hinter der UCI Kategorie ins Rennen geschickt wurde.
Die ersten Kilometer hatte ich am Tag zuvor mit Teamkollege Günter erkundet und so startete das Feld zunächst auf breiten Waldwegen in die erste Steigung.
Ich ordnete mich gut ein in die Spitzengruppe und wir passierten die ersten schwierigen Trails, die vom Regen an den Vortagen zT schlammig waren.
An der ersten Verpfelgungsstation bemerkte ich einen Luftverlust am Hinterrad, schob dies auf die harten Abfahrten, pumpe nach und holte nach 10 min die Spitze wieder ein.
Dort angekommen: wieder Luftverlust. Ich zog den Ventilkern nach und verbrauchte meine CO2 Kartussche. nach 15 min holte ich erneut die Spitzengruppe ein.
Am letzten Materialdepot ging ich auf Nummer sicher und wechselte das Hinterrad. Bei der anschließenden Aufholjagd kam mir zugute, dass der längste und steilste Anstieg auf uns wartete. Nach 20 min fuhr ich wieder in die Spitze vor. Auf den letzten Wellen in Richtung Ziel hielt ich das Tempo hoch und konnte in der letzten Abfahrt noch einen Verfolger abschütteln und die Wertung der Pro Kategorie mit einer Zeit von 2:44 h gewinnen.
01.07.2018 2. Etappe
58km und 1800hm standen heute auf dem Programm. Nach kurzem Einrollen auf breitem Schotter stürzten wir uns in den ersten extrem verblockten Trail, aus dem wir mit einer kleinen Führungsgruppe hervorgingen.
An den steilen technischen Trailanstiegen konnte ich mich immer mehr von meinen Mitfahrern lösen und diesmal ohne Zwischenfälle nach 2:42 h den Sieg einfahren.
02.07.2018 3. Etappe
58km mit 1600hm sagte das Roadbook für diesen Abschnitt an. Die ersten km waren sehr steil und lang und ich könnte mich sehr früh vom Feld lösen. Auch in den folgenden langen Trails im Flachen hielt ich meinen Vorsprung. Bald fuhr ich auf eine große Gruppe der UCI Kategorie auf, die 5 min vorher gestartet war und um den 4. Platz kämpfte bzw. noch dahinrollte. Im nächsten Anstieg fiel diese auseinander und nach der nächsten fiesen Abfahrt bildeten wir ein Trio, wobei ich der Einzige Pro Fahrer darin war.
Bei einem Hinterradwechsel verlor ich den Anschluss und fuhr wieder alleine dem Ziel und dem Sieg nach 2:26 h entgegen.
(Mathias)