27.04.2019 SKS Bike Marathon, Sundern Hagen

Bei widrigen Wetterbedingungen startete ein großer Teil des Teams beim Frühjahrsklassiker in Sundern Hagen.-

Bericht von Mario:

Wir standen mit 6 Fahrern aus dem Team am Start der Mittel- bzw Langdistanz. In Sundern kann man sich nach der ersten Runde (55km) entscheiden, ob man ins Ziel abbiegt oder eine weitere Runde und somit Langstrecke (100km) fährt.
Das Wetter war zum Start noch trocken und die Temperatur mit ca. 12° ganz angenehm. Dies sollte sich im weiteren Rennverlauf aber noch ändern.
Nach dem Start positionierten wir uns allesamt recht weit vorne im riesigen Fahrerfeld von fast 800 Startern. Als es von der Straße ins Gelände ging, fing es bereits an zu regnen und es wurde deutlich kälter. Die Streckenverhältnisse waren, trotz des starken Regens, gut. Nur die Sicht wurde durch Vorausfahrende Fahrer stark eingeschränkt und für jeden gab es eine ordentliche Schlammpackung.
Nach 45 Minuten waren Peter, Mathias und ich unter den ca. 15 Fahrern der Spitzengruppe vertreten. Mathias hatte dann leider einen Defekt, wodurch er später zur Aufgabe gezwungen war. Nach etwas mehr als einer Stunde verlor ich den direkten Kontakt nach ganz vorne und etwas später auch den Anschluss an Peter.
Mein Körper war inzwischen komplett ausgekühlt. Daran konnte auch der steile Bergsprint bei Kilometer 50 nichts mehr ändern, wo das Rennen der Mitteldistanz entschieden wurde.
Auf Platz 6 gesamt und 4. der Altersklasse erreichte ich das Ziel, wo mein Körper einige Zeit brauchte um wieder auf Temperatur zu kommen.

Ein riesen Respekt an alle, die nicht nach der ersten Runde ins Ziel abbogen und die Langdistanz erfolgreich unter die Stollen nahmen (57 Fahrer/1 Fahrerin)!!

Ergebnisse:

Langstrecke:
Peter 2. Gesamt, 2. AK Sen1
Günter 22. Gesamt, 1. AK Sen3

Mittelstrecke:
Mario 6. Gesamt, 4. AK Sen1
Markus 19. Gesamt, 7. AK Sen1
Hans-Jürgen Hoven 95. Gesamt, 16. AK Sen3

Kurzstrecke:
Stefan Meyring: 23. Gesamt, 1. AK Sen3

Peter: „Die erste Tempoverschärfung (km 33) von Sören Nissen konnte ich nicht mitgehen. Bis auf Sören Nissen holte ich aber alle Fahrer wieder ein und beendete das Rennen nach 100km auf Platz 2. Damit bin ich zufrieden.“

Günter: „Regen und kalt. Eigentlich mein Wetter aber diesmal ging’s am Ende nur noch ums Überleben!-
Die erste Runde ging’s noch recht zügig und kontrolliert, aber schlauerweise ohne Beinlinge etc. in guter Gesellschaft als 14ter in die zweite Runde. In der zweiten Runde ging dann später nix mehr und als 22ter aber 1ter Sen3 konnte ich mich total fertig ins Ziel retten. Viel fehlte nicht zum 🚑. Ich hab noch nie eine Rettungsdecke nach einem Rennen gebraucht. Bitte nie wieder!!!“